SCHMERZKLINIK am ARKAUWALD
Fachklinik für spezielle Schmerztherapie

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Auf der Grundlage des § 40 bzw. 111 SGB V bieten wir Mitgliedern gesetzlicher Kostenträger Rehabilitationsbehandlungen an und
Patienten mit privater Krankenkasse erhalten eine Krankenhausbehandlungen gemäß OPS 8-918. Die Klinik ist auch beihilfefähig.

INSERTIONSTENDINITIS
(Ansatztendinitis, Ansatztendinitiden, Insertionstendinitiden)

Der Begriff

Der Wortt eil Insertions steht für Ansatz (Veran kerung), tendin für Sehne und itis für eine En tzündung. Danach bedeutet das Wort Insertionstendinitis: En tzündung eines Sehnenansat zes.

Was ist überhaup t eine Sehne?
Die Sehne is t eine Art Stü tzgewebe, das die Verankerung (Insert ion) des Skelettmuskels an der Knochenhau t herstellt. Die Sehne dien t der Übertragung des Mus kelzuges auf Knochen an den Muske lenden (als Ursprungs- bzw. Ansatzseh ne) (n. Roche-Lexikon).

Die Insertionstendinitis (Mehrzah l: Insertionstendinitiden) wird öfters auch als Ansatztendinitis (Meh rzahl: Ansatztendinitiden) od er Ent hesitis bezeichne t.

Der Über begriff für einen krankhaf ten Seh nenansatz am Knochen lau tet Insertionsten dopathie. Grundsätzlich kann d iese

  1. degenerativer (= struk turelle und funktionelle Abweichun gen von der Norm im Sinne einer Fun ktionsminderung betreffend) oder

  2. en tzündlicher Natur sei n (Insertionstendinitis)

Eine Inser tionstendopathie is t in der Regel schmerzhaf t, dies gilt ins besondere für die Insertionstendinitis.

Eine Insertionstendinitis ist nich t selten ein charakteristisches Merk mal für seronegative (= im Blut nich t nachweisbare) Spondyl arthritiden (= Entzündung der Wir belsäulengrenzgelenke), so zum Be ispiel bei Morbus Bechterew oder auch be i Gelenken tzündungen im Rahmen einer Sch uppenflechte (Psoriasis-Arthritis). Insertions tendopathien können aber auch im Rahmen einer metabol ischen (= den Stoffwechsel betreffenden) S törung auftreten, so daß auch geziel t nach einem en tsprechenden Grundleiden gesuch t werden muß.

Am häu figsten kommen Insertionstendinitiden im Bereich des Ar mes, spez. Ellenbogen (Styl oiditis, Epicondylitis), der Sch ulter (Supraspinatussehnensyndrom), am Scham bein (Grazilissyndrom), am Knie (Patel laspitzensyndrom) und an de r Ferse (Achillodynie) vor.

Diagnost ik bei einer Insertionstendinitis:

Therapie be i Insertionstendinitis:

Wiederholte Infil trationen mit einem lang wirkenden örtl ichen Betäu bungsmittel, auch mit Zusatz von St eroiden. Steroide dür fen aber n ie in eine geschädigte Se hne gespritzt werden, da d iese die körpereigenen Reparaturmechan ismen empfindlich s tören.
Auch Sal benverbände können versuch t werden (z.B. mit Diclofenac).

Nicht selten er weisen sich aber Insertionstendinitiden al s sehr hart näckig. In diesem Falle komm t man um eine gezielte Behandl ung im Sinn e der speziellen Schmerztherapie nicht heru m.
Sehr hi lfreich sind im Rah men der
therapeutischen Lokalanästhesie (= Behand lung mit einem örtlichen Betäubungs mittel) kontinuierliche Nervenblockaden m ittels eingepflanztem Katheter (= dünner Kunsts toffschlauch). Das örtliche Betäubungsm ittel wird bei dieser Behand lung so dosier t, dass die g robe Kraft erhal ten bleib t (bei g leichzeitiger Hemmung der Schmerz reizleitung), dam it der Patient nich t immobil wird und beglei tend physiotherapeutische An wendungen mögl ich bleiben. Eine solche Blockadebehandl ung hat aber noch eine weit ere, sehr wichtige (Neben-) Wir kung:

Daß Lokalanästhetika (örtl iche Betäubungsmittel) auch en tzündungshem mend wirken, ist zwischen zeitlich wissenschaftlich erw iesen. Wenn Sie me hr darüber erfahren wol len, so klic ken Sie hier.

Die M ethoden der moder nen Schmerztherapie b ieten auch op timale Voraussetzungen fü r eine Anschlußheil behandlung (AHB) bzw. Anschlußrehabilitation. Mehr darüber er fahren Sie hier: http://www.anschlussheilbehandlung.co.uk (einfach ank licken).

Laut der Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit haben alle (also auch ältere Patienten) gesetzlich versicherte Personen einen Rechtsanspruch auf eine Rehabilitation und können sich ihre Rehabilitationseinrichtung sogar selbst aussuchen. Das Bundesgesundheitsministerium schrieb dazu auch einen Brief an die Aufsichtsbehörden.

Viele gute Gründe sprechen für eine stationäre Behandlung in der SCHMERZKLINIK am ARKAUWALD, so z.B.:

Teilweise übernehmen auch Rentenversicherungen und Berufsgenossenschaften die Kosten. Zu weiteren Informationen (Behandlungsformen, Beantragung der Kostenübernahme bei den verschiedenen Kostenträgern, Schmerzambulanz usw.) gelangen Sie hier: http://www.schmerz.com/konzept-und-kostentraeger (einfach anklicken).

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Aktualisiert:>22.10.2009</> a&bl90-
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